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Unsere kulinarische Deutschlandreise | Unplanned
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Unsere kulinarische Deutschlandreise

Ein Schlemmertrip für alle Foodies.

Es ist kein Geheimnis, dass wir es lieben auf Reisen zu essen, wie Ihr auch in unserem Blog nachlesen könnt. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt, also los, begleitet uns auf eine kulinarische Reise durch Deutschland. Dabei geht es uns nicht nur um klassische Spezialitäten, sondern auch um Signature Dishes in traditionellen Restaurants und berühmt berüchtigtes Fastfood.

Unplanned-Kulinarische-Deutschlandreise-Hamburg

Mehr als Fisch im hohen Norden

Wir starten unsere Reise im Norden in der Hansestadt Hamburg. Unser erster kleiner Gourmethappen sind die besten Fischbrötchen des hohen Nordens im Brücke 10 an den Landungsbrücken. Für einen Imbiss sitzt man hier übrigens auch ganz nett. Eine weitere Spezialität der Hansestadt sind die Franzbrötchen. Sie erinnern an ein plattgetrampeltes Croissant. Die preisgekrönte Variante in klassisch mit Zimt oder mit Apfelstückchen, Kirschen oder Streusel gibt es im Café Luise. Wenn auch eigentlich kein lokaler Klassiker, so darf bei unserem Foodie-Trip das am Tisch zubereitete Tartare im Café Paris nicht fehlen. Einen flüssigen Geheimtipp wollen wir Euch auch nicht vorenthalten: In der Le Lion Bar de Paris nebenan wurde der Gin Basil Smash erfunden. Ebenfalls ein Genuss!

Unplanned-Kulinarische-Deutschlandreise-Berlin

Gourmet Vielfalt in der Hauptstadt

Berlin hat eine quirlige Restaurantszene und wir können uns kaum entscheiden, welche Must-Eats wir hier auswählen. Gesetz ist natürlich die berühmte Berliner Currywurst. Seit jeher streiten sich die Berliner, ob es die beste Currywurst im Curry 36 in Kreuzberg oder bei Konnopke gibt. Max und Charlotte Konnopke verkauften übrigens bereits 1930 nachts mit ihrem Bauchladen an der Ecke Schönhauser Allee Danziger Straße ihre Würstchen. 1960 errichtete die Familie eine Imbissbude genau dort, an der heutigen Stelle unter der Hochbahn und brachte damit die Currywurst nach Ost-Berlin. Bei beiden Läden muss man schon mal mit einer Schlange rechnen. Ein noch größerer Touristenmagnet – und das zu recht – ist Mustafas Gemüse Kebab. Als Überbleibsel aus DDR-Zeiten, in denen vietnamesische Gastarbeiter nach Berlin geholt wurden, ist die Dichte an vietnamesischen Restaurants sehr hoch. Fast alle sind qualitativ wirklich gut. Vor allem die Klassiker, eine Art Vorläufer der jetzt so trendigen Bowls, mit einem Mix aus Reis, Rohkost, Curry, Nüssen und Kräutern können wir nur empfehlen. Beim Alltime-Favorite Monsieur Vuong gibt es täglich zwei Varianten des Klassikers auf der Tageskarte.

Zum Abschluss in Berlin noch ein edler Klassiker. Im Traditionshaus Borchards am Gendarmenmarkt heißt es sehen und gesehen werden. Die Chance einen Promi vor die Pupille zu kriegen ist relativ hoch und das Wiener Schnitzel mit Kartoffel-Gurken-Salat ist weit über die Grenzen Berlins berühmt.

Unplanned-Kulinarische-Deutschlandreise-Köln

Rheinische Klassiker und mehr im Westen

Im Rheinland dominiert kulinarisch die klassische Brauhausküche. Unsere Empfehlung ist der Rheinische Sauerbraten. In Düsseldorf gibt es den besonders lecker in der Füchschen Brauerei und in Köln im Brauhaus Päffgen.

Ein weiterer rheinischer Klassiker sind die Rievkooche oder Reibekuchen, die traditionell am vegetarischen Freitag gegessen werden. Ausgezeichnete, in uriger Atmosphäre, gibt es im Kölner Haus Töller. Das wohl beste Schnitzel der Stadt findet Ihr in Köln im familienbetriebenen Haus Scholzen. Und wahren Gourmets können wir das La Societé ans Herz legen. Mitten im quirligen und ansonsten von Dönerbuden dominierten Studentenviertel bietet dieses Sternerestaurant La Societé eine kleine Weltreise in Form ihres Degustationsmenü.

In Düsseldorf kann man Asien richtig erleben ohne die Innenstadt zu verlassen, denn es leben 6500 Japaner hier. Das Viertel rund um die Immermannstraße wird auch als Little Tokyo bezeichnet. Klar, dass es hier die besten Japaner des Lands gibt und die japanische Küche ist mehr als Sushi. Das kleine Restaurant Daidokoro wird vor allem von Japanern besucht. Ein klares Zeichen für authentische Küche und Qualität.

Unplanned-Kulinarische-Deutschlandreise-Frankfurt

Spezialitäten zum Ebbelwoi in Frankfurt

Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Kresse, Pimpernelle, Sauerampfer und Borretsch – das sind die sieben Kräuter, die in der traditionellen Frankfurter Grüne Soße verbraten wird. Eine preisgekrönte Variante gibt es am Feinkost und Metzgerei Dey Stand in der Kleinmarkthalle. Einmal hier könnt Ihr Euch kulinarisch auf dem Foodmarket durch die Welt futtern. Im urigen Ambiente gibt es leckeren Ebbelwoi und Grüne Soße auch im Fichte Kränzi. Das Zum Gemalten Haus gehört zu den ältesten Apfelweinwirtschaften. Das zieht leider auch Touristen an, aber für die leckeren lokalen Spezialitäten ist es trotzdem einen Besuch wert.

Das älteste und bekannteste kulinarische Erzeugnis der Mainmetropole sind die Frankfurter Würstchen. Bis heute treten sie ausschließlich paarweise auf. Die Metzgerei Völsings hat bereits 1905 auf der Kochkunstausstellung eine Goldmedaille ergattert und bis heute bilden sich zur Mittagszeit Schlangen vor dem Ladenimbiss.

Und für süße Leckermäuler gibt es natürlich den Frankfurter Kranz, in einer sehr köstlichen Ausführung im Condicouture.

Unplanned-Kulinarische-Deutschlandreise-München

Kalorienreich durch München

Natürlich kommt man auch in München nicht umhin zünftig zu dinieren. Spanferkel in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel und Speckkrautsalat isst man gut in der heimeligen Stube des Stammhaus der Hacker-Pschorr-Brauerei von 1417, dem Alten Hackerhaus. Das beste Weisswurst-Frühstück gibt es in der Großmarkthalle. Wer gehobene bayrische Küche vorzieht, sollte unbedingt ins Halali. München war seit dem Gastarbeiterabkommen von 1955 der erste Ankunftsort der Züge aus Italien und das hat seine kulinarischen Spuren hinterlassen. Authentischen neapolitanischen Soulfood gibt es im True Romance. Und zu guter Letzt darf der Viktualienmarkt natürlich nicht fehlen. Auch wenn es ein Touristen-Hotspot ist, so sind die Kartoffeln vom Caspar Plautz einfach köstlich.

Jetzt kann es also losgehen! Schlemmt Euch durch Deutschland.

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