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Eine Überraschungsreise für das gesamte Unplanned Team | Unplanned
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Blind Booking für das Unplanned Team: Wir gehen selbst auf Überraschungsreise!

Wir testen unser eigenes Produkt und stellen uns dem Abenteuer des Unbekannten.

Unplanned Reisen zu organisieren bedeutet, sich in die Gäste hineinzuversetzen, um ihren Geschmack in Sachen Urlaub und Urlaubsplanung zu treffen. Aber kann man sich in Überraschungsreisende hineinversetzen, wenn man noch nicht selbst Blind Booking gemacht hat? Wir finden nicht! Eine Reise ins Unbekannte gehört eigentlich zu jeder Team Challenge – für das Unplanned Team sowieso.

Wohin soll es nur gehen?

Es waren noch die heißesten Frühsommertage als Christian und ich (Frauke) angefangen haben, uns über die Weihnachtsfeier bzw. die alljährliche X-Mas-Tour Gedanken zu machen. Im Jahr davor waren wir mit dem damals noch 9-köpfigen Team eine Nacht in Oxford. Bei strömendem Regen – aber das gehörte irgendwie dahin. 2019 wollten wir gerne etwas Regionales machen, doch mit mittlerweile 15 Leuten, passen wir inzwischen in viele unserer kleinen, feinen Unterkünfte schon nicht mehr. Die Traumunterkunft in Österreich war schon gebucht und als der Termin endgültig feststand, kam uns beiden die Sorge, dass im November das Wetter wieder oxfordmäßig nasskalt sein könnte. Ob das im zweiten Jahr in Folge so lustig ist? Und dann noch in den Bergen? Außerdem hat das Team mit uns dieses Jahr so reingehauen, das sollte richtig belohnt werden. Am liebsten mit Sonne … 

Teamtrip-Unplanned-Valletta

Wie buchen wir alles heimlich, ohne dass das Team Wind von der Destination bekommt?

Als das Ziel gefunden war, stand die nächste Herausforderung an: Wie buchen wir den Trip, ohne, dass es unser Team mitkriegt. Also überall über private Accounts und mit der privaten Kreditkarte, die Rechnungen mit dem Titel GEHEIM abgelegt, damit bloß keiner aus Versehen reinguckt. Blieb also nur noch die Challenge, dass Christian oder ich uns nicht verplappern. Doch da kam uns der Humor unserer Mitarbeiter zur Hilfe.

Welche Kriterien muss eine Unplanned-Destination erfüllen? Das sind unsere Lieblingsdestinationen.

Die Mitarbeiter: Nervöser als unsere Kunden!

Den Countdown haben wir natürlich genauso angelegt wie für unsere Kunden. Und die Aufregung im Büro stieg mit jedem Tag und mit jeder E-Mail: „Es geht nach Südtirol“, „wir bleiben in Bayern“, „auf jeden Fall Zug“ war so ziemlich die einheitliche Meinung. Bis auf Fridolin, denn der Schlaumeier erriet unser Sonnenziel Malta. Er wurde daraufhin aber von den anderen so ausgelacht, dass dies zum Running Gag wurde und bei Christian und mir für den ein oder anderen Herzstillstand sorgte. „Das können wir ja auf Malta besprechen“ schrieb mir Elli eine Woche vor Abreise und ich scrollte hektisch durch den E-Mail-Verlauf, ob ich mich irgendwo verraten hatte. Malta war also einfach das (vermeintlich völlig absurde) Synonym für unseren X-Mas-Trip geworden, nicht wissend, dass es wirklich dorthin gehen würde. 

Nun wurde über die Packliste gerätselt und die Frage kam auf, ob Leinenturnschuhe reichen würden oder diese in den Bergen schmutzig würden. Auf jeden Fall kann sich diesbezüglich das Team nun noch mal besser in die Lage unserer teilweise sehr aufgeregten Kunden versetzen. Wir müssen allerdings gestehen, dass wir ein bisschen fies waren und es nicht genau wie bei unseren Reisenden gehalten haben. Die Wettervorhersage für Malta war einfach zu positiv und das Ziel wäre somit leichter eingrenzbar gewesen. Also haben wir kurzer Hand die 7 Grad kältere Wettervorhersage von Valencia genommen. Das Wetter-Update am Tag vor Abreise wurde dann allerdings als Trick aufgefasst und die Verwirrung war perfekt. 

The famous Umschlag-Szene

Am Donnerstag sind wir bereits zu viert vorgeflogen, um unser vierteljährliches Strategie-Meeting auch auf Malta abzuhalten. Elli und Fridolin bekamen also ihren eigenen Umschlag und durften diesen im Beisein von Christian und mir aufmachen. Das Video kennt auch der aufmerksamste Instagram-Follower nicht. Woran das lag? Die beiden konnten einfach nicht glauben, dass es nach Valletta geht und haben sogar die Boardingpässe auf Fälschungsspuren überprüft. Eventuell haben wir es hier etwas übertrieben und müssen das Vertrauen jetzt erst wiederaufbauen. 

Die 11 restlichen Team-Mitglieder murrten dann wohl noch auf dem Weg zum Flughafen, dass es ganz schön blöd sei, dass wir sie für die Verwirrung extra zum Flughafen bestellen und sie dann wieder zurück zum Bahnhof müssten. Aber so gemein waren wir dann doch nicht. Die Freude über Valletta war hier direkt uneingeschränkt groß und konnte auch von einer Flugverspätung von über fünf Stunden nicht getrübt werden. Das lockerste Team der Welt hat die fünf Stunden mit guter Laune, Burgern und Mojito am Flughafen verbracht. Sie können uns wirklich allen was vormachen, wie man unplanned lebt und den Moment genießt. 

Rooftop-Party mit dem besten Team der Welt

Wir vier Frühangereisten hatten inzwischen richtige Sehnsucht nach dem Team.  Schnell noch die Dachterrasse unseres Hostels geschmückt, die Bar und ein kleines Buffet aufgebaut und dann Däumchen gedreht, bis endlich der Transfer ankommt. In Oxford hatten wir schon gemerkt, dass wir uns manchmal selbst genug sind und so wollten wir den ersten Abend unter uns verbringen. Und das war die richtige Entscheidung, denn der ausgelassene Abend mit rotierender Playlist und lautem Team-Gesang hat uns noch einmal gezeigt: dieses Team ist der Hammer! 

Unplanned-Teamtrip-Malta-Gründer

Kultur & Küste – wir wollen alles!

Wir wollen Euch an dieser Stelle nicht mit Reiseberichten langweilen … aber Malta ist definitiv immer eine Reise wert und das auch lange in den November hinein. Mdina, die alte Hauptstadt Maltas bietet alte Gemäuer und einen weiten Blick und von da ist es nur ein Katzensprung zu den Dingli Cliffs, einer atemberaubenden, wilden Steilküste. Valletta ist ein wahrgewordener Sandsteintraum mit urigen Gassen, den typischen bunten Türen, schönen Plätzen und auch wieder tollen Ausblicken. 

Am Abend haben wir es bei einem maltesischen Essen und später noch Live-Musik ausklingen lassen, denn Sonntag ging es wieder in aller Frühe zurück. Wir kommen aber alle sicher wieder, denn nach Gozo und Comino zum Wandern haben wir es jetzt aufgrund des verspäteten Fliegers nicht mehr geschafft. Das ist auf Malta eigentlich ein Must. 

Fazit des Unplanned Teamtrips

Wir sind nach wie vor der Meinung, es muss nicht immer eine Flugreise sein, doch einen Unplanned-Trip als Selbstversuch mit Teambuildung wollen wir regelmäßig machen. Unsere Co² Emission haben wir übrigens mit atmosfair ausgeglichen. 

Der Tag zusammen (und auch der Abend), die Sonne, die Landschaft, das gemeinsame Interesse fürs Reisen und für Kulturen, aber auch das humorvolle gegenseitige Teasen im Vorfeld haben dazu geführt, dass wir noch ein wenig mehr in unsere kleine Firma verliebt sind! Ihr seid toll!

Danke Elli, Bella, Jacqui, Puri, Simone, Alex, Frido, Lara, Julia, Julia, Isi, Hannah, Susann und Levin für Euren Einsatz im Jahr 2019! Auf ein abenteuerliches 2020!

Unplanned-Teamtrip-Malta-Gasse

Ihr wollt wissen, wie einige unserer Abenteurer ihre Unplanned-Reise fanden? Seht euch ihre Erfahrungsberichte an.

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