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Ein perfekter Tag in Düsseldorf | Unplanned
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Ein perfekter Tag in Düsseldorf

So entdeckst du die unbekannten Ecken der Weltstadt am Rhein.

Düsseldorf ist die kleinere Schwester der beiden Rheinmetropolen und liefert sich seit jeher eine Fehde mit der Nachbarstadt Köln. Völlig zu Unrecht, wie wir finden, denn die beiden Städte sind in ihrer Art doch sehr unterschiedlich und haben beide ihre Reize. 

Die bekannte Düsseldorfer Kabarettistin Lore Lorentz prägte folgendes Zitat: 

„Wir leben alle in einer anderen Stadt. In einer warmherzigen, eiskalten, kontaktfreudigen. arroganten, herzlichen, langweiligen, eleganten, spießigen, in einem Scheißnest, in einer Weltstadt.“

Düsseldorf hat viele Gesichter, vor allem aber ist jedes davon meist so viel besser als sein Ruf. Wir stellen aber daher immer wieder fest, dass gerade deswegen doch viele Leute noch nie zu einem ordentlichen Citytrip nach Düsseldorf aufgebrochen sind. Alle unseren bisherigen Unplanned Reisenden, die wir mit einem Düsseldorf-Trip überrascht und vielleicht auch verwundert haben, waren begeistert. Das liegt nicht zuletzt an unserem Travelbook mit dem bei so einem Trip gar nichts schief gehen kann. Ich komme übrigens aus Düsseldorf und auch wenn ich in Berlin lebe, schlägt mein Herz am Rhein. 

Nun also konkret, was macht den Reiz für uns aus? Sei es Kunst, Mode, Architektur, Theater, Ballett oder Musik – Düsseldorf spielt in Sachen Kultur international in der ersten Liga. Die Stadt ist außerdem so grün wie kaum eine andere Großstadt. Parks und Grünanlagen bilden eine grüne Achse quer durch die Rheinmetropole. Dazu die authentischen Viertel wie Derendorf oder Flingern mit ihren kleinen Läden, Cafés und Restaurants. 

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Vormittag

Am Vormittag starten wir erst mal in Flingern. Das ehemalige Arbeiterviertel, Heimat von Fortuna Düsseldorf und den Toten Hosen hat sich zum Hipsterviertel gemausert. Überall herrliche Altbauten und kleine Läden, Kneipen und Cafés, dazu Galerien und ein kleines Theater – alles ist „um die Ecke”. Einfach rumflanieren und dabei Acker-, Birken-, Linden- und Hoffeldstraße langlaufen. Im Café Hüftgold, kann man den Tag gut mit einem Frühstück beginnen. Hier findet sich außerdem eine Übersicht über die Galerien des Stadtteils.

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Nachmittag

Jetzt ist es Zeit für eine bisschen Natur, Rheinwiesen und das dörfliche Düsseldorf. Also irgendwo Fahrräder leihen und Richtung Rhein z.B. zur Höhe der NRW-Forum. Wer Radfahren und Natur blöd findet. Der ist natürlich auch hier gut aufgehoben. Das NRW-Forum ist ein internationales Ausstellungshaus für Fotografie, Pop und digitale Kultur, das sich als eine lebendige Ideenfabrik versteht. Und direkt um die Ecke gibt es für Kunstfans auch noch die Kunsthalle und den Kunstverein. 

Die Radfahrer unter euch starten von hier los am Rheinufer lang ca. 10 km am Rhein lang nach Kaiserswerth. Der Stadtteil Kaiserswerth ist eine kleine, geschichtsträchtige Welt für sich. Da ist zum einen die malerische Ruine der „Kaiserpfalz“ des sagenumwobenen Kaisers Friedrich Barbarossa, deren über vier Meter dicken Mauerreste sich direkt am Rheinufer erheben. Im Ortskern gibt es schmucke Barockhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Sehenswert auch: Die St. Suitbertus Basilika am Stiftsplatz, eine romanische Pfeilerbasilika. Bei gutem Wetter ist der Burghof Treffpunkt für Locals und Ausflügler. Von Kaiserwerth aus geht es mit der Fähre über den Rhein. Auf der anderen Rheinseite zurück über Lörick mit seinem schönen Rheinstrand. Anschließend in Niederkassel vielleicht mal einen kleinen Abstecher in das dorfähnliche Viertel machen. Im alten Brauhause (Alt-Niederkassel 75, 40547 Düsseldorf) im Ortskern lässt sich einen wie in einer anderen Zeit fühlen. Die Düsseldorfer nennen es nur „das Meuser“ – nach dem Familiennamen der Traditionsgastwirte. Weiter geht es durch das teilweise herrschaftliche Oberkassel (bzw. am Rhein entlang) und über die Rheinkniebrücke. Auf der anderen Seite noch ein kleines Stück und man ist im Medienhafen. Ein Muss für Architekturfreunde: Das dreiteilige, organisch geformten Gebäudeensemble Neuer Zollhof von Stararchitekt Frank O. Gehry. Auch David Chipperfield, Joe Coenen, Steven Holl und Claude Vasconi halfen das ehemals brachliegende Hafengelände aufzuhübschen. Bis hier hin sind es ab der Fähre ca. 15 km. Zurück bis in die Innenstadt sind es jetzt nur 3 km am Rhein lang. Einen Drink an den Kasematten hat man sich jetzt verdient! Oder ganz klassisch auf ein Altbier an einem der Stehtische vorm Uerige an der Berger Straße 1 Halt machen? Nebenan gibt es den berühmten Killepitsch durch die Klappe. 

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Abend

Düsseldorf hat eine traditionelle Kneipenkultur, wie sich das für eine Stadt am Rhein gehört. Wobei wir hier zugeben müssen, dass Köln Kneipe noch besser kann. Die Altstadt ist im Großen und Ganzen eher den Touristen und Junggesellenabschieden vorbehalten, also diese eher meiden. Ausgewählte Orte gibt es aber natürlich, auch die schöne Ratinger Straße kann man auf einen Sauerbraten im Brauhaus beehren. 

Flingern ist natürlich auch immer eine gute Anlaufstelle genau wie Derendorf oder Pempelfort. Im letzteren liegt unser Lieblingsrestaurant, die Bar Olio. Die Bar Olio ist eigentlich keine Bar, eher ein Bistro mit ausgezeichnetem Essen. Unser absoluter Favorit! Lockere Atmosphäre in einer alten Amtsstube des ehemaligen Güterbahnhofs. Leider ohne Reservierung, aber die Wartezeit kann man sich bei einem Glas Wein vertreiben. Und den Absacker kann man in der Paris Bar des 25hrs Hotel direkt gegenüber nehmen mit tollem Blick auf Düsseldorf. 

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Wem das nicht genug ist nach dem ereignisreichen Tag, der muss nach Little Tokyo. Wer Sehnsucht nach der Lebendigkeit von asiatischen Metropolen hat, der wird hier fündig. Nirgendwo sonst in Europa spielt sich japanisches Leben so konzentriert in einem Viertel ab wie entlang der Immermannstraße. Ausgezeichnete Restaurants und Izakayas (japanische Kneipen) servieren authentische japanische Küche, die 2013 zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt wurde. Ramen-Imbisse, Bäckereien, Bars, Hotels, Supermärkte und Buchhandlungen bieten zwischen Hauptbahnhof und Stadtmitte entlang der Immermannstraße und der Klosterstraße eine einzigartige japanische Atmosphäre.

Wer es übrigens etwas ruhiger angehen möchte, der kann aus diesem Tag auch gut 2 oder 3 Tage machen! 

Life`s best moments happen unplanned. 

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