ABSAGE ALLER REISEN


Die Pandemie hat uns vorerst in die Knie gezwungen. Das erfolgreich gestartete Jahr 2020 überraschte uns, unsere Partner, Mitarbeiter und Gäste ab März mit Reisewarnungen und Einschränkungen. Die Gesundheit steht an erster Stelle und so haben wir mit unseren sehr verständigen Kunden nach Lösungen gesucht, Reisen storniert oder umgebucht und einen starken Fokus auf nahes Reisen gelegt. Für die gesamte Branche war und ist es eine existenzbedrohende Situation. Mit dem zweiten Lockdown hat sich für uns abgezeichnet, dass wir an dieser Stelle nicht weitermachen können. Selbst wenn Reisewarnungen aufgehoben werden, bleibt ein Rest Ungewissheit, der keine echte Reiselust aufkommen lässt. Bis auf weiteres können wir daher keine Buchungen oder Gutscheinkäufe annehmen. Unabhängig davon bemühen wir uns um eine Reorganisation des Unternehmens. Alle Kunden mit bestehenden Buchungen werden proaktiv kontaktiert.


Wir möchten uns für das von Euch entgegengebrachte Verständnis bedanken. Das war und ist enorm wichtig für das Team in dieser schwierigen Zeit.


Das Unplanned-Team


Zur Prüfung und Regulierung der Ansprüche Ihrer Kunden bitten wir Sie, den Reisenden die folgenden Hinweise zu übermitteln:

Die einfachste Art, Schäden zu melden ist über unser Online-Meldeformular unter:

https://www.ruv.de/service/schadenservice/schadenmeldung-reise

Alternativ mögen die Reisenden bitte die folgenden Unterlagen an die

R+V Allgemeine Versicherung AG,

Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden

übersenden oder per Mail an info@ruv.de mit Angabe der Sicherungsschein Nr.:

Bei etwaigen Fragen bitten wir die Reiseteilnehmer sich über die Telefon-Nr. 0611 533-5859 an uns zu wenden.

Locationscouting: Traumberuf oder Knochenjob? | Unplanned
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Locationscouting: Traumberuf oder Knochenjob?

Locationscout ist so ein richtiger Traumberuf. Zumindest glauben das alle ...

Locationscout ist so ein richtiger Traumberuf. Zumindest glauben das alle. Das stimmt wohl irgendwie auch, Urlaub ist so ein Trip dennoch nicht. Damit Ihr Euch vom Blind Booking überraschen lassen könnt und nicht blind durch Gassen, Wiesen oder Wälder tapert, recherchieren wir vorher genau. Diese Tipps findet Ihr dann in unserem Travelbook, Eurem persönlichen Urlaubsbegleiter. Aber wie läuft nun so ein Scouting-Trip in der Regel ab?

Wie läuft ein Scouting Trip ab?

Wir recherchieren schon viel bevor wir uns vor Ort begeben. Lesen Blogs, um die besten Ecken zu finden und kontaktieren Freunde und Kollegen und fragen nach Tipps, die sich in der entsprechenden Gegend auskennen oder sogar dort leben. Außerdem erstellen wir eine Liste mit möglichen Unterkünften. Eine schöne, persönliche und in irgendeiner Form besondere Unterkunft ist das erste, was wir finden müssen, denn gut zu schlafen und nette Gastgeber zu haben, ist sowas wie das Herzstück eines Unplanned-Trips. Das kann an einigen Orten gar nicht so einfach sein, weil unser Geschmack nicht unbedingt mit den landestypischen Kategorien Konform geht. Bisher haben wir jedoch immer etwas gefunden.

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Vor Ort streifen wir durch coole Viertel oder erkunden Landschaften und kleine Ortschaften. Gerade in der Natur ist eine gute Vorbereitung wichtig, damit man gezielt das kleine Dorf und den Landgasthof ansteuert. Dafür lesen wir Blogs oder Reisekolumnen. In Städten lassen wir uns auch einfach mal treiben, sprechen mit Locals und sehen, was uns dabei begegnet. Dabei wird immer viel gegessen. Wir müssen ja probieren!

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Auch bei unseren Restaurant- oder Bartipps ist es uns wichtig, dass es herzliche Gastgeber gibt, ein besonderes oder uriges Interior und die Qualität des Essens sollte dann auch noch stimmen. Über unsere liebsten Rooftop-Bars lest ihr hier. Wir glauben übrigens nicht an Tripadvisor. Gerade die Top Tipps hier sind häufig Restaurants, die einfach groß sind und viele Besucher haben und daher viele Bewertungen bekommen oder noch schlimmer: Restaurants, die auf Gruppen spezialisiert sind. Und da wollen wir Euch nicht hinschicken.

Und dann steuern wir natürlich Sehenswürdigkeiten an. Am liebsten die, die nicht auf der A-Liste jedes Besuchers stehen, denn die findet Ihr ja von selbst. Also auf zum Markt oder in die Hinterhofgalerie. Dabei sind uns auch immer unsere Partner vor Ort behilflich. Die meisten lieben es, uns Tipps in ihrer Heimat zu geben und mögen die Idee der Unplanned Überraschungsreise. Wir probieren dann noch den Kochkurs aus, die Radtour und schauen uns beim SUP-Partner um.

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Meist verbringen wir 1-2 Tage an einem Ziel und laufen wir uns ganz schön die Füße platt, denn wir schauen uns ja weit mehr an, als das was es ins Travelbook schafft. Es gibt auch frustrierende Stunden, in denen irgendwas Hochgepriesenes nicht hält, was wir erwartet haben, aber auch besonders ertragreiche Tage an denen wir ein verstecktes Juwel nach dem anderen finden und gar nicht erwarten können, Euch dahin zu schicken.

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Leider ist Locationscout kein Vollzeitjob und so müssen wir immer wieder zurück an den Schreibtisch, auch natürlich, um das Travelbook zu schreiben und unseren Reiseplanern einen Überblick zu geben, was wir wieder tolles gefunden haben. Und die andere Schattenseite ist, dass man keinen Urlaub mehr ohne die Scouting-Brille verbringen kann. Immer denkt man „das könnte was für unsere Unplanned-Reisenden sein“. Also lasst uns weiterhin wissen, ob wir mit unseren Zielen und Tipps richtig liegen!

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