April 15, 2017

Junggesellinnenabschied ohne Stress und Peinlichkeiten

Frauke Schmidt
Titelbild

Polizeistripper und 2 Kisten Bier für 2 Stunden 500 €?

Bei der privaten Recherche für einen Junggesellinnenabschied fand ich als ersten Treffer „Hummer-Limousine, Polizeistripper und 2 Kisten Bier für 2 Stunden 500 €“. Ist eventuell Geschmacksache, das war nicht, was mir vorschwebte.

Aber was macht eigentlich den perfekten Junggesellinenabschied aus? Wer Spiele sucht, um als Engelchen und Teufelchen durch die Kneipen des Nachbarortes zu ziehen wird im Internet schnell fündig. Aber was, wenn man einfach Zeit mit Freundinnen verbringen will? Na dann kann es anstrengend werden.

Die angehende Braut hat wahrscheinlich Freundinnen aus verschiedenen Äras. Nicht alle kennen sich gut, kommen vielleicht aus verschiedenen Städten und haben unterschiedlichste Vorstellungen. Und eine muss alles organisieren. Ob Handtücher mitgebracht werden müssen, wie man vom Flughafen zur Unterkunft kommt, ob auch eine frühere Anreise möglich ist… All das bleibt meist bei einer Person hängen. Und diese ist dann nicht nur die, die auch während des Wochenendes für jegliche Organisation zuständig ist, sondern auch verantwortlich, falls es nicht den Geschmack von allen trifft.

Für uns geht es beim perfekten Junggesellinnenabschied vor allem um eins: Entspannte Zeit mit Freundinnen – und das nicht nur für die Braut. Gemeinsame Unternehmungen, ob Kulinarisch, Party oder Aktiv – je nach Interessen oder einfach von allem ein bisschen. Dazu eine Unterkunft, die allen gerecht wird und der Letztangereiste nicht auf dem Sofa in der Küche Platz findet. Ob das dann im Ausland oder einfach in einer schönen Stadt oder Region in Deutschland ist, ist dabei eigentlich egal und reine Budget- oder Geschmackssache.

Bei einem Unplanned-Junggesellinnenabschied werden alle überrascht und allein das schweißt schon zusammen. Außerdem kennen wir als Profis natürlich Locations und Aktivitäten auf die Ihr so bestimmt nicht kommt. Trauzeuginnen weihen wir gerne so weit ein, dass sie noch eigene Überraschungen vorbereiten können. Wir lassen uns aber natürlich auch nicht lumpen, was die Überraschungen angeht. Aber das Ziel, das können wir nicht verraten und so wird schon die Anreise zur gemeinsamen Schnitzeljagd.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Challenge Junggesellinnenabschied.

Frauke Schmidt