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Reiseplanerin Bella unterwegs: Sie reist gerne spontan | Unplanned
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Spontan und ungeplant: So entdeckt Reiseplanerin Isabella am liebsten die Welt

Die Unplanned Reiseplanerin über das Unterwegs sein und warum sie Orte nie zweimal bereist.

Neben Elisabeth und Jacqueline gehört Isabella bei Unplanned dem Team Travel Design an. Reisen ist ihre Leidenschaft und die Welt ihr Zuhause, daher sucht und findet sie für unsere Kunden die richtige Destination und fiebert jedes Mal mit, wenn ihre Traveler auf Überraschungsreise gehen. Woher Bellas Leidenschaft fürs Reisen kommt und welcher Reisemoment ihr liebster ist, erzählt sie in unserem Interview.

Du bist viel unterwegs: Was bedeutet Reisen für dich?

Ich reise gerne, weil ich ein extrem neugieriger Mensch bin und es unheimlich spannend finde neue Länder, Orte und Kulturen zu entdecken. Für mich bedeutet Reisen Neues sehen und meinen Horizont erweitern. Deshalb fällt es mir auch so schwer, an einen Ort zurückzukehren – es gibt einfach so viel mehr!

Obwohl ich generell ein strukturierter Mensch bin, fahre ich oft sehr ungeplant in den Urlaub. Das bedeutet, ich bereite mich eigentlich vorher nicht darauf vor. Ich finde es schön, vorher noch kein Bild von einer Destination im Kopf zu haben, um mir vor Ort ein eigenes Bild machen zu können.  

Du liest vor einer Reise also auch keine Reiseführer, Blogs und Co.?

Eigentlich nicht. Wenn überhaupt, dann wenn ich schon im Flugzeug oder Zug sitze und auf dem Weg bin. Ich möchte unbefangen an eine Reise herangehen.Natürlich kann es sein, dass mir dadurch vielleicht vor Ort etwas entgeht was ich sehen sollte aber für mich ist dieses Spontane genau richtig.

Wie entscheidest du dich für ein Reiseziel?

Das ist meistens zufällig oder ganz spontan. Ich beschäftige mich durch meine Arbeit als Reiseplanerin täglich mit den schönsten Reisezielen und allem was dazugehört. Dadurch sehe ich günstige Flüge oder eine gute Zugverbindung an einen Ort, an dem ich noch nicht war – oder ich lasse mich durch Erzählungen inspirieren. Dieses Jahr habe ich zum Beispiel einen Roadtrip entlang der Küste Portugals gemacht, weil mir im Vorfeld so viele Freunde berichteten, dass sie es dort wunderschön fanden. Kurzerhand buchte ich die Flüge.

Wenn du weißt, morgen geht es los: Welches Gefühl macht sich in dir breit und hast du ein Reiseritual?

Ich bin immer voller Vorfreude und Spannung – wobei die oft erst kurz vorher aufkommt.  Reisen empfinde ich als etwas absolut Positives. Ein Ritual habe ich eigentlich nicht – alles passiert ungeplant und spontan. Was ich aber gerne immer und überall suche, sind schöne Cafés. Wenn ich ein nettes Plätzchen gefunden habe, bin ich super glücklich. Für mich gibt es nichts Schöneres, als in einer fremden Stadt in einem charmanten Café zu sitzen, einen guten Kaffee zu trinken und währenddessen Leute zu beobachten. Das ist allerdings eine Situation, die sich eher ergibt, als dass ich sie erzwinge.

Worin liegt für dich der Unterschied, wenn du in Deutschland oder in deiner Nähe unterwegs bist oder in den Flieger steigst und nach Asien fliegst?

Tatsächlich habe ich die Liebe zu den nahen Zielen bzw. dem lokalen Reisen erst so richtig durch meinen Job bei Unplanned entdeckt. Nicht umsonst heißt es ja: „Das Gute liegt so nah!“. Erst neulich, als ich mit dem Zug von Köln nach München gefahren bin, dachte ich mir wie wunderschön die Landschaft hier ist. Ich möchte definitiv auch mehr innerhalb Deutschlands reisen, denn bisher verschlägt es mich schon oft noch weiter weg – vor allem deshalb, weil ein Teil meiner Familie auf den Philippinen lebt. Destinationen wie Ljubljana, die von München aus wirklich gut erreichbar sind, hatte ich früher nicht auf dem Schirm. Das ändert sich gerade!  

Zu Reisen bedeutet auch immer, seine Komfortzone zu verlassen. Woher kommt deine Leidenschaft fürs Reisen?

Unterwegs zu sein wurde mir von klein auf vorgelebt. Mein Vater ist schon früher viel auf die Philippinen gereist, meine beiden Eltern sind sehr kulturell interessiert. Und in mir steckt eine so unbändige Neugierde, die gestillt werden will. Für mich fühlt sich Reisen nicht an, als würde ich meine Komfortzone verlassen. Im Gegenteil: Ich werde vermutlich mein Leben lang unterwegs sein, weil ich neugierig auf die Welt da draußen bin. 

Hast du einen Lieblingsort auf der Welt?

Ich bereise selten Orte zweimal, da ich hungrig auf Neues bin. Aber die Philippinen liebe ich schon sehr. Es gibt dort ganz viele tolle, unbekannte Orte und das Land steckt voll schöner Kindheitserinnerungen. Seit circa zehn Jahren fahre ich außerdem einmal im Jahr mit meiner Familie in die Toskana. Sie ist dadurch mittlerweile fast zur zweiten Heimat geworden.

Und seit ich dieses Jahr dort war, bin ich absoluter Portugal-Fan. Das Land ist meiner Meinung nach der richtige Mix aus wahnsinnig schöner Landschaft, grandiose Städte – besonders Porto – und eine freundliche, nicht aufgesetzte Gastfreundschaft.

Was muss ein Land haben, dass du dich verliebst?

Eine ganz große Rolle spielt das Umfeld vor Ort: Lerne ich nette Leute kennen, fühle ich mich willkommen … Und es muss viel zu sehen und entdecken geben. Ich kann schon auch mal eine Woche am Strand liegen aber es muss auch immer die Möglichkeit geben, Dinge anzuschauen und abends nett auszugehen. Das Gesamtpaket in Sachen „gutes Gefühl“ muss stimmen.

Wie fühlt sich Heimkommen für dich an?

Einen schönen Ort wieder zu verlassen, fällt mir manchmal richtig schwer. Besonders dann, wenn ich gefühlt nicht genügend dort Zeit hatte. Aber vielleicht macht auch genau das Reisen aus: dass man immer weiß, da ist noch mehr … so bleibt man neugierig.

Aber nach einer langen Zeit im Ausland – wie zum Beispiel nach meinen zehn Monaten Highschool-Zeit in Amerika, oder den sieben Monaten backpacken in Australien – ist es eine ganz andere Art des Heimkommens. Da überwiegt die totale Vorfreude auf Familie und Freunde und das gewohnte Umfeld.

Inwiefern hilft dir deine Neugierde bei deinem Job als Travel Designerin?

Die hilft mir enorm. Weil es mich auch privat interessiert, bin ich konstant dabei nach neuen, spannenden Destinationen Ausschau zu halten. Außerdem hilft mir mein Interesse an Menschen, mich auf die unterschiedlichen Charaktere unserer Kunden einzulassen und die (hoffentlich) richtige Destination für sie zu wählen.

Das schönste Gefühl ist, wenn meine Kunden glücklich von ihrer Überraschungsreise zurückkommen. Ich stecke so viel persönliches Herzblut in jede Buchung, dass es die größte Belohnung ist, wenn Kunden mir oder uns am Ende ihrer Reise ein positives Feedback geben. Dann weiß ich, ich habe alles richtig gemacht. Das spornt mich an!

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