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Fliegen zu Corona-Zeiten

Ist Fliegen momentan sicher?

Die Unsicherheit beim Reisen ist derzeit immer noch groß und insbesondere beim Fliegen in enger vollbesetzter Kabine bekommen viele ein mulmiges Gefühl. Aber muss das sein und wie kann man sich am besten wappnen? 

Abwägen

Nicht jeder möchte diesen Sommer international Urlaub machen und wir können das gut verstehen. Dennoch gibt es Menschen, die zum Beispiel beruflich Fliegen müssen. Und beim Urlaubsflug kommt es neben der Haltung zum engen Kontakt zu anderen Menschen in der Kabine auch darauf an, wohin man fliegt. Natürlich ist die Gefahr der Ansteckung in einem Hochrisikogebiet höher als aus einer Destination, die relativ wenig Fälle vorzuweisen hat. Also zu aller erst ist die Entscheidung für einen Flug eine persönliche. Solltet Ihr aber Fliegen wollen, dann haben wir hier für Euch bereits erprobte Tipps. 

Unplanned-Fliegen-Corona-Maske

Die richtige Maske

Für das eigene Gefühl, aber auch aus wissenschaftlicher Sicht, macht es Sinn sich mit der richtigen Maske einzudecken. Ausgehustete Tröpfchen können bis zu vier Minuten lang an Bord zirkulieren, bevor sie in der Klimaanlage gefiltert werden. Herkömmliche Masken auch aus dem medizinischen Bereich können daher nach einer gewissen Zeit durchfeuchten. Masken mit FFP2-Standard geben hier einen weit besseren Schutz. Die Masken gibt es für ca. 4-7 € in der Apotheke. Am besten besorgt man sich für Hin- und Rückflug jeweils eine Maske. 

Unplanned-Fliegen-Corona-Sitz

Der richtige Sitzplatz

Zunächst möchten wir ungern einen Mittelplatz haben. Die größte Ansteckungsgefahr im Flieger geht vom direkten Nebenmann aus, da wollen wir natürlich so wenig fremde Menschen neben uns haben, wie möglich. Daher ist es am besten, sich frühzeitig einen Platz zu reservieren. Fluggesellschaften wie Eurowings nehmen allerdings inzwischen 22 € für die Reservierung eines einfachen Sitzplatzes. Ein kleiner Trick hilft hier. Beim Einchecken könnt Ihr Euch bei einigen Fluggesellschaften den ausgewählten Sitzplatz anzeigen lassen und dann kostenpflichtig wechseln. Brecht in diesem Fall einfach den Check-In Vorgang ab und wartet noch ein wenig. Meist sind am Ende nur noch sehr preisintensive Plätze übrig und Ihr sitzt dann ohne Mehrpreis am Notausgang oder in den ersten Reihen mit mehr Beinfreiheit. Übrigens auch ein Tipp in Nicht-Corona-Zeiten. Derzeit heißt es aber: Check-In Vorgang abschließen, wenn Euch der richtige Sitzplatz ausgewählt wird. Dieser sollte am besten am Fenster sein, denn dann bekommt man von den Verwirbelungen im Gang am wenigsten mit und so ist statistisch gesehen, das Ansteckungsrisiko am geringsten.

Bei anderen Airlines wie beispielsweise Easjet oder Ryanair sind die Plätze noch bezahlbar. Hier bekommt man den Sitzplatz aber im Check-In Prozess nicht angezeigt, also am besten dann doch frühzeitig in einen Sitzplatz investieren. 

Dazu noch ein kleiner Trick: Die meisten Menschen sitzen lieber weiter vorne. Hinten einen Fensterplatz zu reservieren, in einer Reihe, in der bereits jemand am Gang sitzt, erhöht die Chance, dass der Mittelplatz frei bleibt. Auch wenn Ihr zu zweit fliegt, solltet Ihr möglichst Fenster und Gangplatz weit hinten reservieren. Sollte der Mittelplatz nicht frei bleiben, so wechselt der Sitznachbar sicher gerne zum Gang. 

Und wenn Ihr einmal auf Eurem top organisierten Sitzplatz angekommen seid, dann empfehlen wir ihn - wenn möglich - nicht mehr zu verlassen. Also vorher noch mal auf Toilette und dann wacker durchhalten. 

Unplanned-Fliegen-Corona-Sanitizer

Die richtige Ausrüstung

Ob man nun die Düse über seinem Sitzplatz aufmachen soll oder gerade nicht, darüber scheinen sich laut Presse die Experten nicht einig zu sein. Die einen sagen, dass sie voll aufgedreht werden soll, da so die Luft schneller nach unten gedrückt wird, wo sie schlussendlich abgesaugt wird. Andere Quellen raten sie zu schießen, weil sie die Infektionströpfchen unnötig aufwirbeln. Wir empfehlen in jedem Fall einen leichten Schal mitzunehmen, mit dem man sich am Hals gegen Zugluft schützt. Wer mag kann auch im Hoodie fliegen und so noch die Ohren durch die Kapuze abdecken. 

Das neue Must-have Reisegadget darüber hinaus sind Desinfektionsmittel oder noch besser Desinfektionstücher. Die haben wir früher schon bei abenteuerlichen Reisen in tropische Länder dabeigehabt, nun dann halt immer. Reinigt Euch damit am besten regelmäßig die Hände.  

Und natürlich darauf achten, dass die Tücher gegen Viren sind und nicht nur Bakterien desinfizieren. Eine Kollegin ist ernsthaft letzte Woche mit Lufthansa und Alitalia geflogen und hat bei beiden Fluggesellschaften ein Feuchttuch gereicht bekommen, dass lediglich gegen Bakterien wirkte. 

Bordverpflegung

Normaler Weise vertreiben wir uns gerne die Zeit mit einem kleinen Snack. Davon sieht man diesen Sommer besser ab. Zum einen gibt es an Bord ein stark minimiertes Angebot an Speisen und Getränken, wichtiger sind aber zum anderen wieder diese gemeinen Tröpfchen, die sich vier Minuten in der Luft halten. Ein Sandwich und selbst der gesündeste, daheim bereits zubereitete Snack, ist also eine super Landebahn für Viren. Am besten daher auf dem gesamten Flug auf Essen verzichten. Ein schneller Schluck Wasser aus der Flasche sollte auch reichen, denn einen Becher mit Getränk länger vor sich stehen zu haben sorgt natürlich für den gleichen Effekt. 

Unplanned-Fliegen-Corona-Abstand

Abstand

Das mit den 1,50 m Abstand hat nun wohl jeder begriffen und ja, im Flugzeug ist das nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass man nicht bei allen anderen Ein- und Ausstiegssituationen wieder genau darauf achten sollte. Also gelassen bleiben und nicht drängeln oder sich Stress machen lassen. 

Das Ausstiegsszenario ist von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft etwas unterschiedlich. Immer aber steht Reihe für Reihe hintereinander auf. Das darf entweder eigenständig organisiert werden oder das Bordpersonal ruft reihenweise auf. Erst wenn die vorderen Passagiere weggetreten sind, begeben sich die nächsten Reisenden in den Gang. Wir wünschten das würde immer so funktionieren! 

Fazit

Ich bin letzte Woche selbst geflogen und war zugegebener Maßen etwas aufgeregt. Das hat sich dann aber schnell gelegt. Mit der FFP2-Maske habe mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut arrangiert und sicher gefühlt. An den Flughäfen war es beide Male ziemlich leer. Alles war gut organisiert und so war es wirklich einfach Abstand zu halten. Pünktlich da sein ist derzeit dennoch nicht verkehrt, denn viele Fluggesellschaften überbuchen ihre Flieger, da sie andere Strecken gestrichen haben. 

Wir wünschen allen, die dieses Jahr noch ein wenig Urlaub vorhaben, eine gute Reise! 

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