Erfahrungen & Bewertungen zu Unplanned Moments GmbH
Lecker! Das Team verrät, wo man im Ausland besonders isst | Unplanned
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Essen auf Reisen: Die wohl schönste Beschäftigung der Welt!

Ob vegan, vegetarisch oder mit Fleisch – Team Unplanned verrät, wo es ihm besonders gut schmeckt.

Das besonders cremige Eis in Florenz, der unbeschreibliche Camembert in Biarritz, die leckeren Saté-Spieße als Streetfood in Jakarta oder die frische Kokosnuss am Strand von Goa – bestimmte Gerichte oder Lebensmittel erinnern uns oft unweigerlich an den letzten Urlaub. Da muss nur ein Hauch dieses wunderbaren Geruchs in die eigene Nase steigen … schon befindet man sich gedanklich wieder an jenem Ort, den man ohnehin nie verlassen wollte. 

Wir von Unplanned reisen sehr viel, gehen im Ausland gerne essen und probieren uns durch lokale Spezialitäten – gesunde und ungesunde, scharfe und milde, herzhafte und süße – denn durch die jeweilige Länderküche lernt man eine Kultur und deren Menschen besser kennen. Auch wenn es schwerfällt unter all diesen wunderbaren Geschmäckern der Welt einen Favoriten zu küren, hat doch jede(r) von uns seinen heimlichen Food-Favoriten.

Oktopus-Essen-auf-reisen-Blog-Unplanned

Oktopus schmeckt nur frisch aus dem Meer besonders gut.

Frauke braucht Oktopus am Meer 

Besonderes Essen gehört für mich zum Urlaub unbedingt dazu. Frischer Fisch am Strand, egal ob gegrillt, als Ceviche oder auch deftige Spinatklöße mit zerlassener Butter nach einem langen Tag im Schnee. Eigentlich versuche ich immer alles zu probieren. Durch meine langen Aufenthalte im Ausland war ich allerdings auch schon gezwungen Sachen zu probieren, die eigentlich nicht auf meinen Speiseplan gehören – der Gastfreundschaft zuliebe. Mein schlimmstes Erlebnis dabei: Madenkäse. Ja, ihr habt richtig gelesen. Eine große Spezialität auf Sardinien. Aber das ist eine andere Geschichte….

Mein absolutes Highlight, wenn das Meer irgendwo in der Nähe ist, ist gegrillter Oktopus. Ich käme nie auf die Idee mir so einen Arm mit Saugnäpfen daheim in die Pfanne zu schmeißen, aber frisch aus dem Meer und mit ein paar Kräutern garniert, ist das wirklich eines meiner absoluten kulinarischen Highlights. Nicht ganz billig, aber dafür in tollem Ambiente gibt es ihn zum Beispiel im El Tragamar in Calella de Palafrugell in Spanien.

Vorspeisen-Buffet-Essen-auf-Reisen-Blog-Unplanned

Vorspeisen-Buffet im Solocicca von Dario Cecchini.

Purista isst am liebsten Fenchelsalami und Bistecca in der Toskana

Ein kleiner, unscheinbarer Ort inmitten der Toskana: Panzano in Chianti. Außer Weinbergen, einem Brunnen und ein paar verirrten Touristen, gibt es in dem 1000-Seelen-Ort nicht viel … könnte man meinen. Doch im Herzen des Dorfes befinden sich 3 (!) Restaurants des italienischen Kultmetzgers Dario Cecchini. Jedes mit einer etwas anderen Ausrichtung. Eins haben alle gemein: Sie servieren Bistecca alla Fiorentina – das beste Beefsteak, das ich je gegessen habe. Außerdem allerhand andere Fleisch- und Wurstspeisen, denn der Metzger verwendet jedes einzelne Teil der Tiere in seinen Gerichten. Nichts soll verschwendet werden, denn dieser Respekt gebührt laut Dario jeder Kuh und jedem Schwein. Das wunderbarste an den Lokalen des exzentrischen Italieners ist, dass man immer in einer Gruppe mit anderen Menschen aus der ganzen Welt an einem Tisch isst und jeder seinen eigenen Wein zum Teilen mitbringen darf. Man kommt als Fremde und geht als Freunde! Zweimal war ich schon dort, aber dabei wird es vermutlich nicht bleiben.

Empanadas-Essen-auf-Reisen-Blog-Unplanned

Bei Puertas Cerradas bekommt man etwas Locals serviert.

Elli sucht die geheimsten Restaurants in Buenos Aires: die Puertas Cerradas

Im Urlaub bin ich oft im Schatzsucher-Modus: Auf der Suche nach besonderen Unterkünften, geheimen Bade-Spots oder eben nach Restaurants, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Die spannendsten Erlebnisse hatte ich hier in Buenos Aires, als ich von den kleinen, geheimen Restaurants, den „closed door restaurants“ erfahren habe. Von irgendwelchen Leuten – meist Fremden – hörst du, dass es hier oder dort eine sogenannte Puerta Cerrada (geschlossene Tür) gibt. Von außen sieht das Gebäude aus wie ein normales Wohnhaus. Du klingelst, musst manchmal auch zusätzlich ein Code-Wort sagen und wenn du Glück hast, darfst du eintreten und befindest dich in einem Lokal. Hier gibt es Menüs von Locals gekocht, immer total individuell und immer mit sehr interessanten Gästen, die aus unterschiedlichsten Bereichen der Welt zusammenkommen. Es ist jedes Mal ein Fest!

Pastizzi-Essen-auf-Reisen-Unplanned-Blog

Pastizzi auf Malta.

‍Susann beißt besonders gern in Blätterteigküchlein auf Malta

Ob Frühstück, Lunch oder einfach zwischendurch: Zu jeder Tageszeit heißt es auf Malta Pastizzi satt. Die kleinen Köstlichkeiten von der Mittelmeerinsel bestehen aus einem knusprigen, feinblättrigen Teig, der muschelförmig gefaltet und mit einer Ricotta-Creme gefüllt wird. Man kriegt sie hier an jeder Ecke, sogar im Mini-Supermarkt kommen sie heiß und frisch aus der Theke. Auch wenn das Fett schon vor dem ersten Reinbeißen durch die Papiertüte trieft – bei einem Pastizzi ist es während meiner Zeit auf Malta nicht geblieben. Zuhause habe ich recherchiert, wie man das Gebäck nachbacken kann… Um ein wahrer Pastizzi-Meister zu werden, braucht es ganze drei Jahre Ausbildung. Da geht ein Flug nach Malta ja wesentlich schneller ;-)

Algarve-Essen-auf-Reisen-Blog-Unplanned

Ausblick von Christians liebstem Restaurant an der Algarve.

Christian liebt frische Dorade an der Algarve 

Mein perfekter Urlaubstag sieht so aus, dass ich frühmorgens mit Surfbrett unter dem Arm an den Strand pilgere, den ganzen Tag auf dem Wasser verbringe und abends – müde und glücklich – in einem kleinen Restaurant direkt am Wasser frischen Fisch esse. Im konkreten Fall am liebsten Dorade an der Algarve in Portugal. Das kann man dort natürlich in unzähligen Restaurants, aber das perfekte Urlaubs-Feeling kommt bei mir im Opaolo bei Arrifana auf. Die Küche ist genial und die Aussicht auf das Wasser sowieso.

Pintxos-Essen-auf-Reisen-Blog-Unplanned

Pintxos in einer Bar in San Sebastian.

Jacqueline probiert sich durch Pintxos in San Sebastian 

Ich liebe die Tapas-Kultur in Nord-Spanien – besonders in dem wunderbaren Küstenstädtchen San Sebastian. In der Altstadt wandert man von Gässchen zu Gässchen und von Lokal zu Lokal, trinkt ein Glas des traditionellen Weins (Txakoli) und futtert sich durch baskisches Fingerfood – die sogenannten Pintxos. Diese kleinen Häppchen ähneln den Spanischen Tapas sehr, sind jedoch kleiner und werden immer auf einem Stück Brot serviert. Der Name Pintxo kommt ursprünglich von dem spanischen Verb „pinchar“ (stechen/spießen) und erklärt, wieso die kleinen Köstlichkeiten in der Regel mittig mit einem Zahnstocher durchstochen sind. Das einzige Problem, das ich mit Pintxos habe ist, dass sie alle so lecker aussehen, ich mir jedes Mal zu viel auf den Teller lade und nach der Hälfte eigentlich schon satt bin.

Paella-Essen-auf-Reisen-Blog-Unplanned

Typische Paella wie in Valencia serviert.

Isabelle löffelt leidenschaftlich Paella in Valencia 

Wie taucht man besser in eine Stadt und die Kultur des Landes ein, als durch seine Kulinarik? Tapas, Tortilla, Churros, Crema Catalana … Mmmh! Bei dem Gedanken an die spanische Küche läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Mein Herz jedoch höherschlagen, lässt nur die Paella. Jeder kennt sie, aber woher genau sie kommt, wissen die wenigsten. Erfunden wurde das spanische Nationalgericht im schönen Valencia. Darin befindet sich Reis, frisches Gemüse, Bohnen und im Gegensatz zu manch anderen Paellas nicht nur Hühner- sondern auch Kaninchenfleisch. Es ist jedes Mal ein Highlight, wenn der Kellner die riesige, dampfende Pfanne auf den Tisch hievt. Die Spanier essen die Paella gemeinschaftlich zur Mittagszeit, jeder löffelt mit und egal wo man is(s)t – es fühlt sich an wie daheim. Am liebsten sitze ich dabei in einem der kleinen Restaurants an offenen Plätzen, von Musikern umgeben, in der Altstadt El Carmen. Que aproveche!

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